Kaufnebenkosten Rechner Deutschland (Rechtsstand 2026)
Alle Nebenkosten beim Immobilienkauf berechnen: bundeslandspezifische Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler auf einen Blick.
Grunderwerbsteuer 3,5–6,5 % Alle 16 Bundesländer Steuersätze Stand: 09.10.2026
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Bestimmt die Grunderwerbsteuer.
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Typisch 1,0–1,5 % nach GNotKG (Beurkundung + Auflassung).
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Typisch 0,3–0,5 % des Kaufpreises.
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Üblich max. 3,57 % für Käufer (seit Dez. 2020: max. 50 % der Gesamtcourtage).
Ohne Makler: Käufer trägt keine Courtage.
Kaufnebenkosten
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Gesamte Nebenkosten
–
Grunderwerbsteuer
– –
Notarkosten
– –
Grundbucheintragung
– –
Kaufpreis + Nebenkosten –
Kostenanteil
Kaufpreis Grunderwerbsteuer Notar Grundbuch + Makler
Grunderwerbsteuer nach Bundesland (Rechtsstand 2026)
| Bundesland | Steuersatz | Bei 400.000 € |
|---|---|---|
| Bayern | 3,5 % | 14.000 € |
| Baden-Württemberg | 5,0 % | 20.000 € |
| Niedersachsen | 5,0 % | 20.000 € |
| Rheinland-Pfalz | 5,0 % | 20.000 € |
| Sachsen-Anhalt | 5,0 % | 20.000 € |
| Thüringen | 5,0 % | 20.000 € |
| Bremen | 5,5 % | 22.000 € |
| Hamburg | 5,5 % | 22.000 € |
| Sachsen | 5,5 % | 22.000 € |
| Berlin | 6,0 % | 24.000 € |
| Hessen | 6,0 % | 24.000 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 6,0 % | 24.000 € |
| Brandenburg | 6,5 % | 26.000 € |
| Nordrhein-Westfalen | 6,5 % | 26.000 € |
| Saarland | 6,5 % | 26.000 € |
| Schleswig-Holstein | 6,5 % | 26.000 € |
Quelle: Landesgesetze zum Grunderwerbsteuersatz (Art. 105 Abs. 2a GG, § 11 GrEStG), Stand: 09.10.2026. Angaben ohne Gewähr, keine Steuerberatung.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?
Mit Notar ca. 1,5 % und Grundbuch ca. 0,5 % betragen die Kaufnebenkosten je nach Bundesland rund 5,5–8,5 % des Kaufpreises ohne Makler, mit Maklerprovision (üblich max. 3,57 % Käuferanteil) bis rund 12 %. Die Grunderwerbsteuer liegt bei 3,5–6,5 %: am niedrigsten in Bayern, am höchsten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein.
Welches Bundesland hat die niedrigste Grunderwerbsteuer?
Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer in Deutschland. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegen bei 5,0 %, Bremen, Hamburg und Sachsen liegen bei 5,5 %, Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern liegen bei 6,0 %. Am höchsten ist die Grunderwerbsteuer in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein mit 6,5 % (Stand: 09.10.2026).
Wer zahlt die Grunderwerbsteuer beim Hauskauf?
Steuerschuldner sind Käufer und Verkäufer gemeinsam (§ 13 Nr. 1 GrEStG); im Kaufvertrag übernimmt üblicherweise der Käufer die Steuer, das Finanzamt kann bei Nichtzahlung aber auch den Verkäufer in Anspruch nehmen. Sie wird ans Finanzamt abgeführt und muss in der Regel vor Eintragung ins Grundbuch bezahlt werden. Die Steuer fällt auf den Kaufpreis an, bei Schenkung/Erbschaft gelten Ausnahmen.
Was kostet der Notar beim Immobilienkauf in Deutschland?
Die Notarkosten beim Immobilienkauf in Deutschland betragen typischerweise 1,0–1,5 % des Kaufpreises. Sie werden nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) berechnet und sind bundesweit einheitlich. Hinzu kommt die Grundbucheintragung mit ca. 0,5 % des Kaufpreises. Insgesamt sind ca. 1,5–2,0 % für Notar und Grundbuch einzuplanen.
Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hauskauf in Deutschland?
Seit dem 23. Dezember 2020 gilt: Wer den Makler beauftragt (meist der Verkäufer), darf maximal 50 % der Courtage auf den Käufer umlegen. Die übliche Gesamtcourtage beträgt 5,95–7,14 % (inkl. MwSt.), sodass der Käufer maximal 2,975–3,57 % zahlt. In einigen Regionen und bei Neubau-Direktkauf gibt es keine Maklerprovision.
Was ändert sich durch die Maklercourtage-Reform 2020?
Seit dem 23. Dezember 2020 gilt beim Kauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen: Wer den Makler beauftragt (meist der Verkäufer), darf maximal 50 % der Courtage auf den Käufer umlegen. Das bedeutet: Wenn der Verkäufer z.B. 3,57 % Courtage zahlt, kann er vom Käufer maximal weitere 3,57 % verlangen – nie mehr als die eigene Courtage.
Kann ich Kaufnebenkosten von der Steuer absetzen?
Bei selbst genutztem Wohneigentum sind Kaufnebenkosten nicht abzugsfähig. Bei vermieteten Immobilien (Kapitalanlage) können Notar, Grundbuch und Makler als Anschaffungsnebenkosten aktiviert werden – sie erhöhen die Bemessungsgrundlage für die AfA (Abschreibung über 33-50 Jahre), sind aber nicht sofort absetzbar. Ausnahme: Finanzierungskosten (Zinsen, Bereitstellungsprovision) sind als Werbungskosten sofort abzugsfähig.
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Hinweis
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Inhalte dieser Website dienen als Orientierung und ersetzen keine Finanzierungs-, Bau- oder Rechtsberatung.
Für verbindliche Auskünfte wende dich an entsprechende Fachleute.