Straßenlärm Deutschland – Lärmbelastung prüfen
Straßenlärm durch Kraftfahrzeugverkehr ist die häufigste Lärmquelle in Deutschland. Prüfen Sie hier, ob eine Adresse in einer offiziellen Lärmschutzzone liegt – basierend auf den Lden-Werten (Tag-Abend-Nacht-Pegel) gemäß EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG, Stand 2022.
| Lden-Zone | Belastung |
|---|---|
| Außerhalb | Keine Lärmzone |
| 55–59 dB Lden | Schwach erhöht |
| 60–64 dB Lden | Erhöht |
| 65–69 dB Lden | Stark erhöht |
| 70–74 dB Lden | Sehr stark erhöht |
| ≥ 75 dB Lden | Extrem belastet |
Liegt Ihre Adresse in einer Lärmzone?
Datenquelle: LANUV NRW, Freie Hansestadt Bremen, LUBW Baden-Württemberg, TLUG Thüringen, Freie und Hansestadt Hamburg, LfULG Sachsen (Open Data) · Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende
Gemeinden mit hoher Straßenlärmbelastung
Auszug aus der integrierten Lden-Auswertung, gruppiert nach höchster Lärmklasse.
Häufige Fragen
Welche Straßen sind in der deutschen Lärmkarte erfasst?
Die Lärmkartierung erfasst Bundesfernstraßen (Autobahnen, Bundesstraßen) mit über 3 Millionen Kfz/Jahr sowie Gemeindestraßen in Ballungsräumen über 100.000 Einwohner gemäß EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG.
Welche Bundesländer sind abgedeckt?
Die Karte zeigt verfügbare Lärmkartierungsdaten der Bundesländer. Derzeit sind Daten für Nordrhein-Westfalen, Bremen, Baden-Württemberg (inkl. Ballungsräume Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Freiburg, Heilbronn, Reutlingen, Ulm, Heidelberg, Pforzheim), Thüringen, Hamburg und Sachsen integriert (Stand 2022). Weitere Bundesländer folgen sobald Daten öffentlich verfügbar sind.
Ab welchem Lden-Wert sollte man beim Immobilienkauf vorsichtig sein?
Ab 55 dB Lden gilt eine Adresse als lärmbelastet. Ab 65 dB Lden besteht eine starke Betroffenheit, die laut Studien zu Wertminderungen von 5–10 % bei Immobilien führen kann.